Realbrandausbildung intensiviert
In den letzten Wochen konnten im Rahmen verschiedener Lehrgangs- und Schulungsformate insgesamt fünf Aktive der Feuerwehr Chammünster eine Realbrandausbildung absolvieren.
Die sehr praxisorientierten Fortbildungen fanden in der Brandübungsanlage der Berufsfeuerwehr Nürnberg, im Brandhaus der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg und in der Brandübungsanlage in Schwarzenfeld im Landkreis Schwandorf statt.
Bei allen Übungseinheiten standen Themen wie Türöffnung, Schlauchmanagement, Strahlrohrführung und Wärmegewöhnung auf der Tagesordnung. Zudem bildete die Brandbeurteilung anhand der sog. "Atemschutzampel" eine wesentliche Grundlage für das Vorgehen bei einem Innenangriff zur Personenrettung und Brandbekämpfung. Die Höhepunkte der Realbrand- bzw. Heißausbildungen bildeten natürlich immer die Übungsszenarien mit echtem Feuer und praktischer Brandbekämpfung innerhalb eines Gebäudes.
Die Schulung in der Brandübungsanlage des Freistaats Bayern in Nürnberg absolvierten am 4. September Paul Gebhard und Roland Schießl. Am zweitägigen Lehrgang "Verhaltenstraining im Brandfall - Brandhaus" an der Feuerwehrschule Würzburg nahm Johannes Kuchenreuter am 8. und 9. Oktober teil. Melissa Haller und Susanne Meier besuchten am 30. Oktober erstmals die neue Brandübungsanlage des Freistaats in Schwarzenfeld.
Ein großer Dank gilt den Ausbildern der verschiedenen Schulungsorte für die wertvollen Tipps und Hinweise.
Die Heißausbildung ist ein wichtiger Bestandteil der Atemschutzausbildung. Unter realistischen Bedingungen trainieren die Einsatzkräfte den Umgang mit Hitze und Rauch. So werden sie gezielt auf die Herausforderungen eines Brandeinsatzes vorbereitet, um im Ernstfall sicher und effektiv handeln und sowohl sich selbst als auch gefährdete Personen schützen zu können.